Im Jahre 1999, wurde ein Konsortium der einflussreichsten Finanzunternehmen Luxemburgs gegründet, dieses Einrichtung hatte zum Ziel eine gemeinsam nutzbare Infrastruktur für Datenschutz zu erstellen.
Zeitgleich gab der Luxemburgische Staat mehrere Studien in Auftrag um nach einer sicheren Lösung zu suchen, welche es den Mitbürgern erlauben würde Amtswege sicher online zu tätigen zu können, dies im Rahmen vom Projekt "e-Government".
Am 14. August 2000, trat eine neue Gesetzesbestimmung sowie die Großherzogliche Verordnung über elektronische Unterschriften in Kraft. Diese Verordnungen enthielten die Definition der Merkmale einer digitalen Unterschrift damit sie als rechtmäßig anerkannt wird (1 Juni 2001). Dies waren zwei wichtige rechtliche Entwicklungen im Bereich Datensicherheit und online Transaktionen.
Die wirtschafliche Interessengemeinschaft "LuxTrust G.I.E" (groupement d'intérêt économique), wurde am 4. Mars 2003 gegründet. Diese Einheit zwischen dem luxemburgischen Staat und der Vereinigung der Banken und Bänker (ABBL) hatte zur Mission die Machbarkeit für das Erschaffen einer gemeinsamen PKI-Infrastruktur zu überprüfen.
Zweieinhalb Jahre später, am 18. November 2005, basierend aud der Vorarbeit vom LuxTrust G.I.E. wurde die Firma LuxTrust S.A. erschaffen. Eine Struktur deren Kapital, aus zwei Drittel Staat und der SNCI lag, das übrige Drittel kam aus dem privat Sektor, dies insbesonders aus dem Finanzsektor. Aufgaben und Ziel war es die erarbeiteten Lösungen vom G.I.E. tatkräftig umzusetzen.
Am 27. Juni 2006, erhält LuxTrust S.A. den Status PSF. Dies ermöglicht nun das noch engere Zusammenarbeiten mit den führenden Unternehmen des luxemburgischen Finanzmarktes.